Wiener Traditions-Café-Konditorei bleibt all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern treu.

Die Wiener Traditions-Café-Konditorei AÏDA ist seit über 100 Jahren ein fester Bestandteil Wiens. Seit 1913 verbindet die rosa Konditorei Generationen und versüßt das Leben der Wiener Bevölkerung.

“Es stand von Anfang an außer Frage, das beste Modell für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wählen. Auf Empfehlung der österreichischen Bundesregierung und im Einvernehmen mit unseren Betriebsräten, fanden wir in dem adaptierten Kurzarbeitmodell die beste Lösung”, führt Dominik Prousek, vierte Generation der AÏDA-Eigentümerfamilie Prousek, aus und weiter: “Andere lösten Dienstverhältnisse umgehend auf. Das wäre für meine Familie nie in Frage gekommen, da wir seit Generationen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verpflichtet sind.”

Seit 16. März 2020 sind alle AÏDA-Filialen, sowie die Produktion geschlossen. In den vergangenen Tagen wurden intensive Gespräche mit den zuständigen Behörden und Sozialpartnern geführt, um das Optimum für die AÏDA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Dies wurde im Kurzarbeit Modell “Corona” gefunden. Mit 23. März 2020 wurden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet.

“Wir sind ein Familienbetrieb und sehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Teil dieser an. Einige davon kennen mich seit ich ein Kind bin. Gerade in schwierigen Zeiten hält eine Familie zusammen. Kündigung wäre für uns nie in Frage gekommen. Daher danken wir der österreichischen Bundesregierung, rasch eine solche Lösung geschaffen zu haben!”, so Dominik Prousek und weiter: “Unser AÏDA-Team freut sich bereits heute darauf, die Wiener Bevölkerung und unsere internationalen Gäste wieder mit Süßem verwöhnen zu dürfen.”

“Von Unternehmerseite wurde alles getan, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgt zu wissen und den Fortbestand der Unternehmen zu gewährleisten. Nun liegt es an der Politik, den Banken und den Verantwortungsträgern die Zusagen der raschen und unkomplizierten Unterstützung in jedweder Hinsicht zu realisieren. AÏDA ist, so wie viele andere gastronomische Betriebe, auch ein absoluter Härtefall, da mit 16. März 2020 die wirtschaftliche Existenz auf Grund der Corona-Maßnahmen entzogen wurde und seither nicht ein Euro Umsatz generiert werden konnte”, appelliert Dominik Prousek an die Verantwortungsträger.

Die Verbundenheit AÏDAs zur Stadt Wien wurde auch in einem Video zum Ausdruck gebracht. Link zum Video: https://youtu.be/1FJShko39jw

Link: https://aida.at